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Materialien für den Hochbeetbau

Die Temperaturen klettern fleissig nach oben, wodurch die Gestaltung des Gartens wieder mehr in den Fokus rückt. Hochbeete stehen auf dem Wunschzettel zahlreicher Hobbygärtnerinnen…

Die Temperaturen klettern fleissig nach oben, wodurch die Gestaltung des Gartens wieder mehr in den Fokus rückt. Hochbeete stehen auf dem Wunschzettel zahlreicher Hobbygärtnerinnen derzeit ganz weit oben. Ob Blumen, Kräutergarten oder Gemüse, mit dem Hochbeet wird der Rücken während der Gartenarbeit spürbar entlastet. Doch bevor es so weit ist, steht zunächst die Auswahl des passenden Hochbeets an. In diesem Blog wird die Frage beantwortet, welche Vor- und Nachteile mit den zur Auswahl stehenden Materialien verbunden sind.

Holz – nachhaltig und abwechslungsreich

Holz gehört für den Bau von Hochbeeten aufgrund der nachhaltigen Eigenschaften zu den gefragtesten Baumaterialien. Die Vorteile beginnen bereits mit der umfangreichen Auswahl. Erhältlich sind neben Holzbrettern für die komplett eigenständige Gestaltung ebenfalls Bausätze. Letztere umfassen alle erforderlichen Materialien für den Zusammenbau und sind somit sowohl praktisch als auch zeitsparend. Die natürliche Optik von Holz fügt sich zudem gut in eine klassische Gartengestaltung bestehend aus Rasen, Bäumen und Pflanzen ein. Die Holzbeete wirken trotz ihrer Höhe nicht wie ein Fremdkörper im Garten.

Dennoch sind mit der Wahl für Hochbeete aus Holz auch Nachteile verbunden. Ein Grossteil dieser negativen Faktoren kreisen um die Haltbarkeit ebenso wie den Wartungsaufwand. Ist das Holz, wie bei einem Hochbeet üblich, dauerhaft der Witterung ausgesetzt, spielt die Qualität des Holzes eine entscheidende Rolle. In bereits imprägniertes Holz zu investieren, zahlt sich im Vergleich zu unbehandeltem Holz über zahlreiche Jahre hinweg aus.

Kunststoff – zeitsparend im Aufbau

Soll der eigene Garten aus möglichst vielen bunten Farben bestehen, ist Kunststoff eine gute Wahl. Die Auswahl an Farbtönen reicht mittlerweile weit über die Klassiker Grün, Braun und Schwarz hinaus. Durch die Nutzung verschiedener Farben ist es darüber hinaus einfacher, eine optische Unterscheidung zwischen Gemüse- und Blumenbeet vorzunehmen. Steht für dieses Projekt nur ein kleines Budget zur Verfügung, ist mit Produkten aus Kunststoff dennoch eine grosse Auswahl vorhanden. Da es sich bei diesen Produkten fast komplett um Bausätze handelt, ist der zeitsparende Aufbau ebenfalls den Vorteilen zuzurechnen.

Bei der Betrachtung der Nachteile wird deutlich, dass Kunststoff in der heutigen Zeit mit einem Imageproblem zu kämpfen hat. Die Verwendung von Kunststoff wird häufig als Belastung für die Umwelt gewertet. Einige Hersteller haben darauf reagiert und verwenden für ihre Hochbeete bevorzugt recycelte Materialien. Da Kunststoff nur eingeschränkt zu witterungsbedingten Abnutzungserscheinungen neigt, gestaltet es sich zudem unproblematisch, die Einzelteile nach der Nutzung als Hochbeet erneut dem Wertstoffkreislauf zuzuführen.

Metall – überraschend langlebig

Hochbeete aus Metall sind nicht unbedingt die erste Wahl für den eigenen Garten. Es gibt jedoch einige stichhaltige Gründe, Metall nicht aus der Vorauswahl auszuschliessen. Eine dieser Gründe ist in der Langlebigkeit zu finden. Handelt es sich um ein nicht rostendes Metall, überdauern die Hochbeete über Jahrzehnte jeden Anforderungen im Freien. Metall ist darüber hinaus ein Geheimtipp für die originelle Gartengestaltung. Die Hersteller bieten eine Vielzahl von Formen an, die nicht länger nur quadratisch oder rechteckig sind. Diese individuelle Note erlaubt es, den Garten noch einfacher nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Ein Nachteil, der Hochbeete aus Metall eventuell ungeeignet für den eigenen Garten macht, findet sich im erhöhten Gewicht. Sowohl für den Transport zur gewünschten Stelle im Garten als auch für den eigentlichen Aufbau ist mit deutlich mehr Kraftaufwand zu rechnen. Je nach Grösse des Hochbeets sind zwei bis drei Personen erforderlich, um diese Aufgabe zu bewältigen. Nicht zu vergessen sind ebenfalls die höheren Kaufpreise, die mit Hochbeeten aus Metall verknüpft sind.

Stein – ideal für die kreative Gartengestaltung

Natürlich und dennoch mit reichlich kreativem Gestaltungsspielraum präsentieren sich Hochbeete aus Stein. Handelt es sich nicht um einen vorgefertigten Bausatz, orientiert sich der Bau ganz an der eigenen Vorstellungskraft. Dieser Pluspunkt von Stein ist insbesondere für Grundstücke geeignet, die keiner geradlinigen Form folgen. Sind zahlreiche Ecken und Winkel vorhanden, lenken die aus Stein gefertigten Hochbeete davon ab und erzeugen ein harmonisches Gesamtbild des Gartens.

Die Nachteile der Verwendung von Stein zeigen sich sehr deutlich im Zusammenbau der Hochbeete. Um die einzelnen Steine sicher und stabil miteinander zu verbinden, ist Zeit und handwerkliches Geschick gefragt. Es ist deshalb mitunter einfacher, diese Arbeiten einem Profi zu überlassen. Diese Kosten gilt es bei der Planung dieser Hochbeete dementsprechend einzurechnen.

Bildquelle: Pricilla Du Preez / unsplash.com