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Basische Ernährung im Überblick

Die Ernährung trägt zu einem ausgeglichenen Körpergefühl einen hohen Beitrag. Ist das Wohlbefinden über einen anhaltenden Zeitraum eingeschränkt, lohnt es sich, einen Blick auf den…

Die Ernährung trägt zu einem ausgeglichenen Körpergefühl einen hohen Beitrag. Ist das Wohlbefinden über einen anhaltenden Zeitraum eingeschränkt, lohnt es sich, einen Blick auf den pH-Wert des Körpers zu werfen. Gerät der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht, sind auch körperliche Symptome nicht weit entfernt. In diesem Ratgeber wird erklärt, wie eine basische Ernährung dazu beiträgt, das körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen.

Diese Beschwerden entstehen durch einen gestörten Säure-Basen-Haushalt

Ein lang anhaltend unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist nicht mit einer kurzfristigen Übersäuerung zu vergleichen. Nach einer schweren Mahlzeit treten im Allgemeinen Gefühle wie Völlegefühl oder Sodbrennen auf. Eine über mehrere Tage oder Wochen andauernde Übersäuerung wird dagegen von anderen körperlichen Beschwerden begleitet. Dazu zählen:

– Erschöpfungszustände

– Übelkeit

– Kopfschmerzen

– Schwächung des Immunsystems oder

– brüchige Fingernägel.

Nicht jedes dieser Symptome steht auf den ersten Blick in direktem Zusammenhang mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Selbst Mediziner benötigen mitunter mehrere Untersuchungen, bis die Diagnose eine Behandlung erlaubt, die zu einer Verbesserung beiträgt. Anstatt den pH-Wert über Medikamente wieder ins Gleichgewicht zu bringen, raten Experten dazu, die Ernährung umzustellen und dadurch die Ursache der Übersäuerung zu beseitigen.

Das Grundverständnis einer basischen Ernährung

Die Regeln einer basischen Ernährung sind im Grunde einfach zu verstehen. Die Hauptregel besteht darin, den Anteil an Nahrungsmitteln zu reduzieren, die den Säuregehalt im Körper erhöhen. Im Zuge dessen steigt die Menge an basischen Lebensmitteln, die zur Zubereitung der Mahlzeiten verwendet werden. Vergleichbar wird ebenfalls bei der Auswahl von Snacks, Zwischenmahlzeiten und Getränken vorgegangen.

Über die reduzierte Aufnahme von säurebildenden Lebensmitteln reduziert sich die Menge an Säure innerhalb des Körpers. Der erhöhte Anteil der Basen wirkt sich im Umkehrschluss positiv auf den menschlichen Stoffwechsel aus. Zu diesen positiven Auswirkungen gehören ein verbesserter Sauerstofftransport oder eine erleichterte Verdauung. Um diese Effekte zu erzielen und das Wohlbefinden zu verbessern, ist jedoch ein wenig Geduld gefragt. Eine chronische Übersäuerung zu regulieren, kann im Rahmen einer Nahrungsumstellung durchaus einige Wochen benötigen, bis der Körper zum gewohnten Wohlbefinden zurückkehrt.

Diese säurebildenden Lebensmittel gilt es zu reduzieren

Zu den ersten Schritten zur Umstellung auf eine basische Ernährung gehört es, Lebensmittel zu identifizieren, die zur Gruppe der säurebildenden Nahrungsmittel gehören. In dieser Liste zu finden sind:

Tierische Lebensmittel:

– Fleisch

– Wurstwaren

– Fisch

– Meeresfrüchte

– Milchprodukte

– Eier

Getreideprodukte:

– Brot

– Pasta

– Reis

– Hülsenfrüchte

Zuckerhaltige Speisen:

– Süssigkeiten

– Sossen (Ketchup, Senf)

– Alkohol

– Limonade

Zu reduzieren ist ebenfalls der Anteil von raffinierten Ölen, Kaffee sowie Nüssen. Eine Ausnahme bilden Mandeln, die mehr den basischen Lebensmitteln zuzurechnen sind. Unerlässlich ist es, sich bei der Betrachtung dieser Liste vor Augen zu führen, dass die basische Ernährung nicht bedeutet, säurebildende Lebensmittel gänzlich vom Speiseplan zu streichen. Stattdessen ist es wichtig, eine Balance zu finden, in welcher basische Lebensmittel im Mittelpunkt stehen und gezielt durch säurebildende Nahrungsmittel ergänzt werden, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten.

Diese basischen Lebensmittel gehören verstärkt auf den Speiseplan

In der basischen Ernährung besteht ein Grossteil der zubereiteten Mahlzeiten unter anderem aus diesen Zutaten:

Obstsorten:

– Äpfel

– Pfirsiche

– Heidelbeeren

– Erdbeeren

– Wassermelonen

– Zitrusfrüchte

Gemüsesorten:

– Karotten

– Kartoffeln

– Paprika

– Brokkoli

– Pilze

Kräuter:

– Basilikum

– Kresse

– Petersilie

– Chilis

– Fenchel

Ebenfalls den basischen Lebensmitteln angehörend sind Sesam, Mohn, Kürbiskerne und die meisten Salate. Bestehen die Mahlzeiten bereits jetzt überwiegend aus frisch zubereiteten Speisen, ist die Umstellung nur mit wenig Mühe verbunden. Als Leitfaden empfiehlt sich die 80/20-Regel. In einem Rezept sollten 80 % aus basischen und 20 % aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen. Die basische Ernährung basiert insofern nicht auf Verzicht, sondern dient lediglich dazu, den Körper bei der Aufnahme und Verdauung von Nahrung bestmöglich zu unterstützen.

Bildquelle: Iñigo De la Maza / unsplash.com