Saunieren im Sommer: Gesund oder bedenklich?

am . Veröffentlicht in Health

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Die hohen Temperaturen in der Sauna fördern die Stärkung des Immunsystems und verbessern die Durchblutung. Doch wie verhält es sich mit diesen gesundheitlichen Vorteilen in den Sommermonaten? Bringt die zusätzliche Hitze in der Sauna ein gesundheitliches Risiko mit sich? In diesem Blog gehen wir dieser ebenso wie weiteren Fragen rund um das Saunieren in den Sommermonaten auf den Grund.

 

Die Sauna behält im Sommer ihre gesundheitsförderliche Wirkung

 

Saunagänge sind bekannt dafür, die Gesundheit und das Wohlbefinden zu beflügeln. Im Sommer sind diese positiven Auswirkungen eines Besuchs in der Sauna keineswegs eingeschränkt. Der Nutzung der Sauna steht insofern selbst im Juli und August nichts im Weg. Förderlich ist das Saunieren im Sommer unter anderem zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten wie der Sommergrippe ebenso als auch zur Stärkung des Immunsystems für den kommenden Herbst und Winter.

Diese Wirkung entfaltet sich im Körper als direkte Gegenantwort auf die hohe Hitze in der Sauna. Der Anstieg der Körpertemperatur löst die vermehrte Bildung weisser Blutkörperchen aus. In Kombination mit der verbesserten Durchblutung durchforsten die weissen Blutkörperchen den Körper auf der Suche nach Krankheitserregern. Die gesteigerten Abwehrkräfte führen insofern zu einer schnelleren Reaktion des Körpers, falls sich bereits Erreger im Inneren des Körpers befinden.

 

Tipps für den Saunagang im Sommer

 

Der Wechsel zwischen den Aussentemperaturen und der Hitze der Sauna belebt den Kreislauf. In den Sommermonaten ist das Herz-Kreislauf-System jedoch höheren Belastungen ausgesetzt. Zur Vorbeugung einer Überhitzung gilt es, die folgenden Tipps für Saunagänge im Sommer zu beachten.

 

1. Die Sauna nicht direkt nach längerem Aufenthalt in der Sonne betreten

Zuerst ein Sonnenbad zu nehmen und direkt danach bei einem Saunagang zu entspannen, ist im Sommer mit einer hohen Belastung für den Körper verbunden. Die Körpertemperatur steigt durch den direkten Kontakt mit den warmen Sonnenstrahlen bereits an, sodass die zusätzliche Hitze in der Sauna das Risiko mit sich bringt, den Kreislauf zu überlasten. Zwischen dem letzten längeren Aufenthalt in der Sonne und dem Saunagang sollte deshalb eine Pause von 30 bis 60 Minuten liegen.

 

2. Kürzere Saunagänge bevorzugen

Im Sommer sind kürzere Saunagänge von 10 bis 15 Minuten Länge ausreichend, um von den positiven körperlichen Auswirkungen zu profitieren. Wird dieser Zeitraum überschritten, steigt die Gefahr, dass der Körper mit der Regulierung der Körpertemperatur überfordert ist.

 

3. Die Flüssigkeitszufuhr nicht vergessen

Im Sommer nutzt der Körper die Absonderung von Schweiss, um die gestiegene Körpertemperatur wieder zu reduzieren. Besuche in der Sauna verstärken diese körperliche Reaktion und besitzen das Potenzial, zu einer Dehydrierung beizutragen. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, die Flüssigkeitsaufnahme zu steigern. An Tagen mit Saunagängen sind 2 bis 3 Liter zu trinken ein effektiver Weg, negative Folgen zu vermeiden. Besonders gut geeignet sind ungekühltes Wasser, Schorlen und Tees, die dem Körper keine zusätzlichen Belastungen abfordern.

 

4. Auf die Signale des Körpers hören

Schwindel, Herzrasen oder akute Übelkeit sind drei Symptome, die darauf hindeuten, dass der Saunagang an diesem Tag für den Körper eine Überlastung darstellt. In der Sauna auf diese körperlichen Signale zu vertrauen, gewährt einen aktiven Schutz vor Überanstrengungen.

 

Diese Düfte beleben den Sommeraufguss

 

Hohe Temperaturen sind lediglich ein Faktor, der belebend auf den menschlichen Körper wirkt. Die Aromen, die den Aufgüssen beigemischt sind, haben einen ebenso hohen Anteil darin, das Wohlbefinden zu fördern. Die drei folgenden Düfte sind in den Sommermonaten die ideale Wahl für die Sauna.

 

Zitrusfrüchte

Zitrone, Orange oder Bergamotte. Im Sommer ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um dem Saunaaufguss fruchtige Noten zu verleihen. Für exotische Düfte empfiehlt sich die Nutzung von Kokosnuss, Ananas oder Maracuja. Jeder dieser Düfte verwandelt den Saunagang in einen kleinen Kurzurlaub.

 

Rote Beeren-Menthol

Die Kombination aus roten Früchten und der belebenden Wirkung von Menthol ist im Sommer eine wahre Wohltat für den Körper. Das gilt insbesondere für Menschen, die in diesen Monaten des Jahres unter Allergien leiden, die ebenfalls die Atemwege betreffen.

 

Eisminze

Dieser Duft gehört den sogenannten Eisaufgüssen an. Dieser Duft übt trotz der Hitze der Sauna einen kühlenden Effekt auf die Haut aus und ist deshalb eine hervorragende Wahl für Saunagänge im Juni, Juli und August.

 

Bildquelle: CRYSTALWEED cannabis / unsplash.com

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