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Clever sparen beim Einkauf

Ein Lebensmitteleinkauf kann das monatliche Budget stark belasten. Hinzu kommt, dass Lebensmittel oft im Müll landen, weil sie nicht rechtzeitig verbraucht werden. Wer bewusst…

Ein Lebensmitteleinkauf kann das monatliche Budget stark belasten. Hinzu kommt, dass Lebensmittel oft im Müll landen, weil sie nicht rechtzeitig verbraucht werden. Wer bewusst einkauft, kann nicht nur Geld sparen, sondern auch unnötige Lebensmittelverschwendung vermeiden. Mit den richtigen Strategien lassen sich jährlich mehrere hundert Franken einsparen.

Einkaufsverhalten analysieren

Um beim Einkauf gezielt zu sparen, lohnt es sich, die Ausgaben der letzten Monate zu analysieren. Gibt es wiederkehrende Kosten für bestimmte Lebensmittel, könnte eine Bevorratung bei günstigen Preisen sinnvoll sein. Werden häufig Snacks für unterwegs gekauft, kann es helfen, vor dem Einkauf eine Kleinigkeit zu essen oder sich selbst einen Snack mitzunehmen. Dies ist besonders praktisch, wenn der Lebensmitteleinkauf nur eine Station während einer längeren Erledigungstour ist.

Zudem sollte man prüfen, wo sich Einsparpotenziale bieten. Eine Möglichkeit ist, die Menge der gekauften Lebensmittel zu reduzieren, insbesondere wenn Produkte regelmässig entsorgt werden müssen. Alternativ kann man sich ein wöchentliches Einkaufsbudget setzen und dieses schrittweise um kleine Beträge, etwa fünf oder zehn Franken, senken. So lassen sich über das Jahr hinweg bis zu 520 Franken sparen.

Vorratshaltung optimieren

Viele Haushalte haben zwar kleinere Vorräte, doch eine echte Vorratshaltung betreiben die wenigsten. Die meisten Haushalte könnten ohne Einkauf kaum länger als drei bis fünf Tage auskommen. Dabei lassen sich viele haltbare Lebensmittel gut lagern. Wer über eine Gefriertruhe verfügt, kann zudem frische Lebensmittel wie Fleisch, Obst oder Gemüse konservieren. Auch das Einkochen von fertigen Gerichten ist eine praktische Möglichkeit, um selbstgemachte Fertiggerichte auf Vorrat zu haben.

Wochenplanung und Einkaufsliste

Ein häufiger Grund für übermässige oder unzureichende Einkäufe ist das Fehlen einer klaren Planung. Wer Mahlzeiten für eine ganze Woche plant, kann Sonderangebote besser nutzen und gezielter einkaufen. Dabei muss nicht jede Mahlzeit im Detail festgelegt werden, aber eine grobe Struktur hilft, den Überblick zu behalten. Gleichzeitig sollte überprüft werden, welche Lebensmittel bereits vorhanden sind und bis wann sie haltbar sind. So lassen sich unnötige Einkäufe vermeiden und Lebensmittelverschwendung reduzieren.

Statt Lebensmittelreste wegzuwerfen, lassen sich viele Reste in neuen Gerichten weiterverwenden. Übrig gebliebenes Gemüse kann beispielsweise in Suppen oder Aufläufen verarbeitet werden. Brot vom Vortag eignet sich für Semmelknödel oder Croûtons. Wer sich kreativ mit Resteverwertung auseinandersetzt, spart nicht nur Geld, sondern reduziert auch Lebensmittelabfälle.

Mitrechnen beim Einkaufen

Auch wer kein Mathematik-Ass ist, kann während des Einkaufs leicht die Kosten im Blick behalten. Die meisten Menschen haben ihr Smartphone dabei, das mit einer Taschenrechnerfunktion ausgestattet ist. Wer die einzelnen Posten während des Einkaufs addiert, behält die Kontrolle über die Ausgaben und bleibt im gesetzten Budgetrahmen.

Zudem lohnt es sich, im Supermarkt genauer hinzusehen. Produkte in Augenhöhe sind oft mittel- bis hochpreisig, während günstigere Alternativen häufig in den oberen oder unteren Regalbereichen zu finden sind. Wer nicht auf eine bestimmte Marke angewiesen ist, kann durch einen einfachen Perspektivwechsel sparen.

Ein genauer Blick auf Eigenmarken kann ebenfalls lohnend sein. Oftmals werden diese von bekannten Herstellern produziert, die eine spezielle Linie für den Supermarkt anbieten. Qualitativ gibt es kaum Unterschiede zu Markenprodukten, sodass der Griff zur günstigeren Alternative eine sinnvolle Entscheidung sein kann.

Erst die Pflicht, dann die Kür

Beim Einkaufen sollte der Fokus zunächst auf den notwendigen Lebensmitteln für die geplanten Mahlzeiten liegen. Erst wenn alle essenziellen Produkte im Einkaufswagen sind und das Budget es zulässt, kann man über Extras wie Snacks oder besondere Genussmittel nachdenken. Diese Vorgehensweise hilft nicht nur die Kosten im Blick zu behalten Kosten im Blick zu behalten, sondern auch ungesunde Spontankäufe zu vermeiden oder durch gesündere und preiswertere Alternativen zu ersetzen.

Saisonale und regionale Produkte bevorzugen

Ein weiterer Spartipp ist der gezielte Kauf saisonaler und regionaler Produkte. Obst und Gemüse sind dann nicht nur frischer, sondern oft auch günstiger als importierte Waren. Regionale Märkte oder Direktverkäufe vom Bauernhof bieten häufig bessere Preise als Supermärkte, da Zwischenhändler entfallen. 

Bildquelle: kevin laminto / unsplash.com