Weniger ist mehr – das ist die Devise beim Minimalismus. Warum immer mehr Menschen ihre Wohnung und ihr Leben entrümpeln und wie das am besten klappt, erfahren Sie im folgenden Artikel…
Weniger ist mehr – das ist die Devise beim Minimalismus. Warum immer mehr Menschen ihre Wohnung und ihr Leben entrümpeln und wie das am besten klappt, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Welche Vorteile verspricht der Minimalismus?
Eine minimalistische Lebensweise wird von vielen Menschen geschätzt, die sich ein stressärmeres Leben wünschen. Der Grundsatz hierbei lautet: Was man nicht besitzt, um das muss man sich nicht kümmern. Jetzt sagen Sie sich vielleicht: „Um die Dinge, die einfach nur um Schrank herumstehen, kümmere ich mich doch sowieso nicht.“ Aber so ganz stimmt das nicht. Denn selbst ein Buch, das seit 20 Jahren ungelesen im Schrank steht, will irgendwann abgestaubt werden. Hinzu kommt der leichte Anflug von schlechtem Gewissen, der Sie jedes Mal ereilt, wenn Sie dieses Buch sehen und schon wieder nicht dazu gekommen sind, es endlich einmal zu lesen. Und wenn Sie ehrlich zu sich sind, haben Sie auch keine Lust dazu. Entlasten Sie sich und schenken Sie es jemandem, der es besser gebrauchen kann. Ein weiterer Vorteil: Ordnung halten fällt leichter, je weniger man besitzt.
Wo fängt man am besten an?
Bei welchen Gegenständen Sie mit dem Aussortieren anfangen, bleibt Ihnen überlassen. Damit der Einstieg nicht so schwerfällt, empfiehlt es sich, einen Bereich auszusuchen, der dringend mehr Ordnung benötigt. Zum Beispiel der hoffnungslos überfüllte Kleiderschrank. Räumen Sie diesen Schrank zunächst einmal komplett aus. Danach nehmen Sie jedes einzelne Stück in die Hand und fragen sich – ganz nach der Methode der Aufräumexpertin Marie Kondo – ob Sie dieses Stück brauchen und/oder ob es Ihnen Freude bereitet. Wenn Sie beide Fragen mit Nein beantworten, ist es ein Zeichen, dass dieser Gegenstand in Ihrem Haushalt ausgedient hat. Das gilt nicht nur für kaputte Kleidungsstücke, sondern auch für solche, die Sie niemals tragen, weil sie unbequem sind oder Ihnen ein schlechtes Gefühl vermitteln. Räumen Sie die Dinge, die Sie behalten wollen, ordentlich wieder ein und behalten Sie höchstens so viele Dinge, wie Sie in Ihrem Schrank bequem unterbringen können.
Wohin mit dem überflüssigen Kram?
Kaputte Sachen gehören natürlich in die Mülltonne. Die Dinge, die noch gut genug sind, können Sie verkaufen. Gerade für gebrauchte Kleidung gibt es viele Online-Plattformen in der Schweiz oder auch Annahmestellen, die Kleidung an Bedürftige verteilen. Aber stellen Sie die Sachen bitte nicht einfach an den Strassenrand in der Hoffnung, dass jemand sie mitnimmt. Das sorgt eher für Chaos auf der Strasse.
Nicht nur die Wohnung entrümpeln
Wenn Sie Ihre Einrichtung minimalisiert haben, werden Sie feststellen, wie viel Spass es macht und wie leicht es sich anfühlt, sich von überflüssigem Ballast zu befreien. Viele Minimalistinnen fangen dann auch an, andere Bereiche ihres Lebens „aufzuräumen“: Kontakte, die Ihnen nicht mehr guttun, Lebensgewohnheiten, die ungesund sind und viele andere Stressfaktoren können Sie nach und nach aus Ihrem Leben verbannen und damit mehr Lebensqualität beginnen. Fangen Sie am besten heute noch an!
Bildquelle: Spacejoy / unsplash.com