Simple Lösungen für mehr Stauraum
Wohnraum in angemessener Grösse zu finden, gestaltet sich speziell in bevölkerungsreichen Gebieten der Schweiz immer schwieriger. Zur gleichen Zeit müssen die Wohnungen mehr Anforderungen erfüllen und gleichzeitig als Zuhause und Homeoffice dienen. Wer langsam am Platzmangel verzweifelt, muss sich nicht zwangsläufig von liebgewonnenen Gegenständen trennen. Dieser Blog geht auf zwei Bereiche der Wohnung ein, in denen sich aktuell noch ungenutzter Stauraum befindet.
1. Möbel
Organizer verwenden
In kleineren Wohnungen und Räumen sind Schränke und Schubladen schnell überfüllt. Das gilt insbesondere für die Küche und das Schlafzimmer. Um diesem Chaos zu entkommen, ist es hilfreich, Organizer zu verwenden. Diese praktischen Alltagshelfer sind mit Besteckkästen zu vergleichen, welche eine Schublade in mehrere abgetrennte Bereiche einteilen. Die neue Einteilung gestaltet den Inhalt übersichtlicher und schafft im Handumdrehen zusätzlichen Platz für weitere Gegenstände.
Kleiderstangen gegen Fächer tauschen
In den meisten Kleiderschränken versteckt sich das derzeit grösste Potenzial für weiteren Stauraum. Gemeint sind die Bereiche, in denen sich bis jetzt eine Kleiderstange befindet. Das Aufhängen von Kleidung wirkt zunächst übersichtlicher, aber nimmt in Wahrheit deutlich mehr Platz für sich in Anspruch, als es bei einzelnen Fächern der Fall wäre. Als Alternative bietet sich ein Umbau dieses Bereichs an. Mithilfe von Ordnungssystemen lässt sich entweder der gesamte Bereich oder ein Teilbereich in Fächer verwenden. Dadurch entsteht die Möglichkeit, die Kleidung der aktuellen Saison auf Bügeln aufzubewahren und die übrigen Kleidungsstücke platzsparender in den Fächern unterzubringen.
Möbel mit zusätzlichem Stauraum bevorzugen
Ist in der nahen Zukunft der Kauf eines neuen Betts, Sofas oder Couchtischs geplant, sollten Möbel mit erweitertem Stauraum zu den Favoriten gehören. Gemeint sind Bettkästen oder Schubladen, die Platz bieten, um für eine Vielzahl an Gegenständen einen neuen Stammplatz zu erhalten. Die Designs dieser Möbelstücke stehen den weniger platzsparenden Möbeln inzwischen in nichts nach. Der bevorzugte Wohnstil muss sich daher durch den Kauf dieser Möbel nicht verändern.
2. Zimmerecken und Wände
Schmale Regale integrieren
In beinahe jeder Wohnung finden sich Zimmerecken, in denen sich eine freie Stelle verbirgt. In einigen Fällen lassen die vorhandenen Möbel nur wenige cm Freiraum zwischen sich und der nächsten Wand. Doch bereits 10 cm können ausreichend sein, um dort ein schmales Regal zu platzieren. Diese Regalsysteme sind unter anderem für das Bad eine Bereicherung. Der neue Stauraum bietet Platz für Pflegeprodukte oder platzsparend eingerollte Handtücher. Das Gleiche gilt für den Flur, in dem sich schmale Regale zu weiteren Schuhregalen umfunktionieren lassen. Diese Option ist praktisch für Familien mit kleinen Kindern, bei denen die Schuhsammlung mit jedem Jahr umfangreicher wird.
Rollwagen verwenden
Für schmale Bereiche in der Küche empfiehlt sich die Nutzung von Rollwagen. Diese fahrbaren Möbelstücke sind in einer Vielzahl von Formen und Grössen erhältlich. Der Vorteil der Verwendung von Rollwagen liegt darin, dass die darauf befindlichen Gegenstände wie Gewürze oder Kochutensilien jederzeit in greifbarer Nähe sind. Liegen die Küche und der Essbereich getrennt voneinander, eignet sich ein Rollwagen hervorragend, um das Servieren der Speisen und Getränke zu erleichtern. Hierfür werden die einzelnen Ebenen mit allen benötigten Bestandteilen der Mahlzeit befüllt und bis zum Esstisch gefahren. Das spart des Öfteren gleich mehrere Wege ein.
Hohe Zimmerdecken als Vorteil betrachten
Altbauten mit hohen Decken galten speziell in Anbetracht der erhöhten Heizkosten lange Zeit als Ärgernis für die Bewohner. Im Zuge der derzeitigen Wohnungsnot in vielen Ballungsgebieten, ist es an der Zeit, diese Sichtweise zu überdenken und die Vorteile dieser Deckenhöhen zu erkennen. Mithilfe der passenden Möbelstücke entstehen innerhalb weniger Stunden in einem Raum gleich zwei Zimmer. Mithilfe von Ebenen aus Holz und der Verwendung von Leitern oder Stufen ist es möglich, den zusätzlichen Raum unter der Decke als Büro oder Schlafzimmer zu verwenden.
Nicht weniger beliebt ist es, ebenfalls diese Fläche als Stauraum für saisonale Kleidung, selten verwendete Küchengeräte oder Sportausrüstung zu verwenden. Da es sich vielfach um eine Konstruktion handelt, die sich ebenso einfach wieder ab- wie aufbauen lässt, haben auch Mieter das Recht, ihre Wohnung auf diesem Weg noch besser an den vorhandenen Platzbedarf anzupassen.
Bildquelle: Jaclyn Baxter / unsplash.com








