Fünf Gemüsearten für Gartenanfänger

am . Veröffentlicht in Outdoor

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Eigenes Gemüse im Garten anzubauen, ist in vielerlei Hinsicht ein Gewinn. Die Beziehung zum Essen wird bewusster, und der Geschmack von frisch geerntetem Gemüse ist meist intensiver als der von gekauften Produkten. Zudem fördert die Arbeit an der frischen Luft die Gesundheit. Wer mit einem kleinen Gemüsegarten beginnen möchte, sollte sich zunächst auf einige wenige, pflegeleichte Gemüsearten konzentrieren, die ohne grossen Aufwand eine gute Ernte bringen.

 

Salat

 

Salate, insbesondere Schnitt- und Pflücksalate, sind ideal für Einsteiger. Sie können direkt in die Erde gesät und in kleinen Mengen geerntet werden. Da sie nachwachsen, kann man kontinuierlich frische Blätter ernten.

Salat gedeiht auch an halbschattigen Standorten und kommt mit schweren Böden gut zurecht. Er bevorzugt feuchte Bedingungen, sodass in trockenen Sommern regelmässiges Giessen erforderlich ist. Neben Trockenheit sind Schnecken die grösste Bedrohung für Salatpflanzen. Hochbeete oder Schneckenschutze wie Schneckenkragen können die Pflanzen wirksam schützen.

Einige Salatarten vermehren sich durch Selbstaussaat und müssen im Frühjahr nur noch vereinzelt werden. Diese robusten Sorten können mit einem leichten Winterschutz sogar frostige Tage überstehen und bieten eine Ernte auch in der kalten Jahreszeit.

 

Mangold

 

Mangold ist ein oft unterschätztes Gemüse, das in Supermärkten selten zu finden ist, da seine Haltbarkeit nach der Ernte begrenzt ist. Dabei ist das farbenfrohe Blattgemüse nicht nur ein optischer Hingucker, sondern auch pflegeleicht. Einige Sorten überstehen den Winter und können auch in der kalten Jahreszeit geerntet werden.

Mangold kann direkt gesät werden, und nach etwa neun Wochen sind die ersten Blätter erntereif. Er ist eng mit der Roten Bete verwandt und hat einen leicht erdigen Geschmack. In der Küche kann Mangold ähnlich wie Spinat verwendet werden.

 

Zucchini

 

Die meisten Gurkengewächse, zu denen die Zucchini gehört, sind pflegeleicht und ertragreich. Eine oder zwei Pflanzen reichen in der Regel aus, um eine Familie zu versorgen. Die Samen können Mitte Mai direkt in die Erde gesät werden. Auch hier ist es wichtig, die jungen Pflanzen vor Schnecken zu schützen.

Zucchini benötigen eine gute Grunddüngung und viel Platz. Pro Pflanze sollte etwa ein Quadratmeter eingeplant werden. Ab dem Sommer setzen die Pflanzen Früchte an, und je nach Sorte können pro Woche zwei bis drei Zucchini geerntet werden. Sie lassen sich vielfältig verarbeiten und auch konservieren. Im Herbst macht die steigende Luftfeuchtigkeit den Pflanzen zu schaffen, da sie anfällig für Mehltau sind und dann schnell absterben.

 

Erbsen

 

Erbsen können ab Mitte April gesät werden und benötigen lediglich eine Rankhilfe, die beispielsweise aus trockenen Zweigen bestehen kann. Sie kommen mit wenig Dünger und Wasser aus und bieten zudem eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten.

Für Gartenanfänger sind Zuckererbsen besonders geeignet. Sie können samt Schote geerntet und sogar roh verzehrt werden. Ihr süsser Geschmack macht sie zu einem beliebten Snack direkt aus dem Garten.

 

Kartoffeln

 

Viele haben es schon erlebt: Vergessene Kartoffeln im Vorratsschrank treiben aus und sind nicht mehr essbar. Aber dafür sind sie eine gute Pflanzgrundlage. Ab Mitte April lassen sich Kartoffeln problemlos in die Erde setzen.

Es gibt verschiedene Anbaumethoden, doch der ertragreichste Weg ist die direkte Pflanzung in den Boden. Während des Wachstums sollte die Erde rund um die Pflanzen regelmässig angehäufelt werden, um die Bildung von Seitentrieben und damit mehr Knollen zu fördern.

Die Vielfalt an Kartoffelsorten ist gross. Alte Sorten gewinnen an Beliebtheit, da sie oft durch besonderen Geschmack und auffällige Farben überzeugen. So gibt es Kartoffeln mit violettem oder rötlichem Fleisch, die optische Abwechslung in die Küche bringen.

Beim Pflanzen ist auf eine gute Grunddüngung zu achten. Bei grösseren Kartoffelbeständen kann es vorkommen, dass Kartoffelkäfer die Pflanzen befallen. Die einfachste Methode zur Bekämpfung besteht darin, die Käfer abzusammeln. Sobald das Kraut abgestorben ist, können die Kartoffeln geerntet werden.

 

Bildquelle: Jonatahan Hanna / unsplash.com

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