Die besten Geliermittel für Konfitüren

am . Veröffentlicht in Self made

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Der Spätsommer ist der ideale Zeitpunkt, um die Vorräte an selbst gekochten Konfitüren wieder aufzufüllen. Saisonales Obst und Beeren sind zu diesem Zeitpunkt in Hülle und Fülle vorhanden und laden dazu ein, seine Lieblingskonfitüren einzukochen. Nicht fehlen darf dabei das passende Geliermittel, um den Brei in einen leckeren Fruchtaufstrich zu verwandeln. Dieser Blog stellt die aktuell besten Geliermittel vor.

 

Gelierzucker – diese Varianten stehen zur Auswahl

 

Gelierzucker gilt als Klassiker in der Herstellung von fruchtigen Konfitüren. Diese Zutat verhilft der Konfitüre zur gewünschten Süsse und bindet das eingekochte Obst zu einem streichfähigen Fruchtaufstrich. Beim Kauf wird jedoch schnell deutlich, dass nicht nur eine Variante verfügbar ist. Welche Unterschiede bestehen, zeigt sich anhand der folgenden Beschreibungen.

 

1:1 für traditionelle Konfitüren

 

In der Variante 1:1 wird die Menge an Früchten jeweils mit der identischen Menge an Gelierzucker eingekocht. Einfach ausgedrückt: Für eine Menge von 500 g Kirschen werden 500 g 1:1-Gelierzucker benötigt. Diese Variante ist aufgrund des hohen Zuckeranteils mit sehr süssen Konfitüren verbunden. Der natürliche Fruchtgeschmack wird insofern ein wenig von dem Gelierzucker überdeckt.

 

2:1 für einen höheren Fruchtanteil

 

Die 2:1-Variante besteht aus der doppelten Menge an Früchten. In dem bereits angeführten Beispiel werden für 500 g Kirschen jeweils 250 g 2:1-Gelierzucker benötigt. Diese Mischung bringt den natürlichen Fruchtgeschmack besser zur Geltung. Im Gegenzug sinkt jedoch die Haltbarkeit der hergestellten Konfitüre.

Um die konservierende Wirkung des Zuckers zu verstärken und die Haltbarkeit zu verlängern, ist in dieser Variante zumeist ein höherer Anteil an Konservierungsstoffen enthalten. Wer sich an der geringeren Haltbarkeit nicht stört, sollte auf Bio-Gelierzucker zurückgreifen. Die Hersteller dieser Produkte verzichten oftmals komplett auf die Zugabe von Konservierungsstoffen.

 

3:1 für den vollen Fruchtgenuss

 

Die 3:1-Variante ist mit dem grösstmöglichen Fruchtgeschmack verbunden. Für 500 g Kirschen benötigt die Herstellung dieser Konfitüre lediglich 166 g 3:1-Gelierzucker. Der reduzierte Zuckeranteil begünstigt auch in dieser Variante eine geringere Haltbarkeit. Durch die Zugabe von Konservierungsstoffen wie Sorbinsäure gleichen die Hersteller diesen Nachteil aus und verlängern die Haltbarkeit der Konfitüren.

 

Zusatzinfos

 

Die meisten Gelierzucker sind pflanzlichen Ursprungs und gelten insofern als vegan. Das ist jedoch nicht automatisch bei den Produkten aller Hersteller der Fall. Neben Zucker sind ebenfalls Zusatzstoffe wie Säuerungsmittel und Konservierungsstoffe enthalten. Diese Zusatzstoffe sind mitunter auf tierischer Basis, sodass Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren, die Zutatenliste genau studieren sollten.

 

Diese drei Alternativen eignen sich als Ersatz für Gelierzucker

 

Wer komplett auf die Verwendung von Zucker zur Herstellung von Konfitüren verzichten möchte, hat gleich mehrere Alternativen zur Auswahl. Diese drei Ersatzzutaten sind in jedem gut sortierten Supermarkt zu finden:

 

1. Pektin

Pektin ist ein natürliches Geliermittel, welches unter anderem in den Zellwänden von Äpfeln oder Zitrusfrüchten enthalten ist. Die Hersteller von Gelierzucker verwenden ebenfalls Pektin, um die spätere Konsistenz der Fruchtaufstriche zu verbessern. Bereits 15 g Pektin können ausreichend sein, um 1000 g Früchte einzukochen.

 

2. Agar-Agar

Agar-Agar gehört ebenfalls zu den rein pflanzlichen Geliermitteln. Hergestellt wird dieses Pulver aus Rotalgen. Trotz dieses Ursprungs gilt Agar-Agar als geschmacksneutral und weist keinen wahrnehmbaren Eigengeschmack oder ein salziges Aroma auf. Etwa zwei TL des Pulvers sind ausreichend für die Herstellung von Konfitüre aus 1000 g Früchten.

 

3. Chiasamen

Chiasamen sind bekannt dafür, in Verbindung mit Flüssigkeit aufzuquellen. Die dabei entstehende Masse lässt sich ebenfalls als Fruchtaufstrich verwenden. Jedoch gilt es zu bedenken, dass Chiasamen keinen konservierenden Effekt ausüben. Die Haltbarkeit dieser Marmeladen liegt bei ständiger Lagerung im Kühlschrank bei etwa sieben Tagen. Als ideale Menge gelten 1 EL Chiasamen pro 150 g Früchte. 

 

Bildquelle: Barbara Chowaniec / unsplash.com

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