5 Zimmerpflanzen für Anfänger
Zimmerpflanzen bringen ein Stück Natur in die Wohnung. Grüne und blühende Pflanzen für den Innenbereich zu pflegen, ist jedoch mit einigen Herausforderungen verbunden. Wer bisher glaubt, keinen grünen Daumen zu besitzen, hat vielleicht einfach nur nicht die passende Auswahl getroffen. In diesem Blog stehen 5 pflegeleichte Zimmerpflanzen im Mittelpunkt, die bestens für Anfänger geeignet sind.
1. Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia)
Die Glücksfeder gehört der Familie der Aronstabgewächse an und stammt ursprünglich aus ostafrikanischen Ländern. In Mitteleuropa passt sich die Pflanze dennoch gut den vorherrschenden klimatischen Bedingungen an. Als Zimmerpflanze bevorzugt die Glücksfeder einen hellen bis im Halbschatten liegenden Standort. An diesem Ort sollte die Pflanze keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sein. Das Giessen variiert je nach Jahreszeit. In den wärmeren Monaten benötigt die Pflanze alle 7 bis 10 Tage Wasser, während in den kühleren Jahreszeiten der Wasserbedarf auf Zeiträume zwischen 2 und 3 Wochen anwächst.
2. Monstera (Monstera deliciosa)
Die Monstera ist der absolute Hingucker unter den pflegeleichten Zimmerpflanzen. Die aus Mittel- und Südamerika stammende Pflanze gehört den Kletterpflanzen an und ist auf den ersten Blick durch ihre gelochten, fächerförmigen Blätter zu erkennen. Um als Zimmerpflanze eine Wuchshöhe von mehreren Metern zu erreichen, sind jedoch Rankhilfen erforderlich. Monsterapflanzen bevorzugen helle Standorte, die keine direkte Sonnenstrahlung besitzen. Für das Giessen empfiehlt sich ein Intervall von 1 bis 2 Wochen. Zur Überprüfung des Wasserbedarfs ist es ratsam, mit den Fingern zu fühlen, inwieweit die obere Erde bereits angetrocknet ist oder noch Feuchtigkeit enthält.
3. Efeutute (Epipremnum aureum)
Die Efeutute ist ein Aronstabgewächs, welches in der Natur bevorzugt in Urwäldern anzutreffen ist. In Innenräumen erreichen die Kletterpflanzen bei ausreichender Pflege eine Höhe zwischen 3 und 4 Metern. Zu einer dieser Anforderungen gehört ein Standort, der zwar Licht bietet, aber die Pflanze zeitgleich vor direkter Sonnenstrahlung schützt. Ist der Standort nicht optimal, zeigt sich dies anhand von gelben oder vertrockneten Blättern. Für das Giessen bevorzugt die Efeutute kalkfreies Wasser, welches ebenfalls aus einer Regentonne stammen darf. Der richtige Zeitraum für die Bewässerung der Zimmerpflanze beginnt, sobald die ersten 3 cm der Erde komplett trocken sind.
4. Bogenhanf (Sansevieria)
Der Bogenhanf ist Teil der Familie der Spargelgewächse. Die nach oben wachsenden Blätter dieser Zimmerpflanze erinnern dagegen mehr an eine Sukkulente. Mit einer Wuchshöhe von maximal 100 cm ist diese tropische Pflanze ebenfalls für Räume mit niedriger Deckenhöhe geeignet. Eine Anforderung, die der Bogenhanf an seinen Besitzer stellt, ist die benötigte Wärme. Diese Pflanzen mögen keine allzu niedrigen Temperaturen. An dem ausgewählten Standort sollten die Temperaturen daher im ganzen Jahr nicht unter 15 °C sinken. Im Gegenzug benötigt die Pflanze beim Giessen nur wenig Aufmerksamkeit und braucht nur alle 2 bis 4 Wochen neues Wasser.
5. Grünlilie (Chlorophytum comosum)
Die Grünlilie stammt aus Südafrika und hat sich in den letzten Jahrzehnten in Europa einen Ruf als anfängerfreundliche Zimmerpflanze erarbeitet. Eine Besonderheit dieser Pflanze ist das schnelle Wachstum und das Ausbilden zahlreicher Ableger. Wer Gefallen an dieser Grünpflanze findet, kann sich weitere Exemplare ganz einfach durch die Ableger heranzüchten. Hierfür lassen sich die Ableger vorsichtig abtrennen und in einem Glas mit Wasser platzieren, bis die Ableger beginnen, eigene Wurzeln zu bilden. Gleich mehrere dieser Pflanzen zu besitzen, wirkt sich durch die Filterung von Schadstoffen auf der Luft zudem positiv auf das Raumklima aus. Als Faustregel für die Pflege gilt ein Standort mit indirektem Sonnenlicht sowie das einmal wöchentliche Giessen.
Bildquelle: Annie Spratt / unsplash.com








