Schnäppchenjagd im Internet
Der Onlinehandel boomt. Allein im Jahr 2024 wuchsen die Einkäufe der Schweizer Bevölkerung im World Wide Web erneut um 3,5 %. Basierend auf diesem Wachstum erreichte der Umsatz des Onlinehandels zum ersten Mal eine Höhe von fast 15 Milliarden Schweizer Franken. Trotz dieses Anstiegs wissen weiterhin nicht alle Kunden, wo sich die besten Schnäppchen und Rabatte im Internet befinden. Der folgende Blog zeigt fünf Wege auf, um beim Onlineshopping nicht zu viel zu bezahlen.
Preisvergleichsseiten helfen, Zeit und Geld zu sparen
Die erste Methode zum Auffinden des derzeit niedrigsten Preises führt über den Besuch von Preisvergleichsseiten. Diese Websites zeigen auf, welche Verkaufspreise die Händler aktuell für ein Produkt verlangen. Um zu diesem Vergleich zu gelangen, ist einzig die Eingabe des gewünschten Artikels in die Suchleiste erforderlich. Seriöse Anbieter stellen diese Serviceleistung für die Nutzer grösstenteils kostenlos zur Verfügung. Die Gewinne werden durch Werbung oder die Beteiligung an Klicks und Einkäufen generiert.
Innerhalb der Listen zeigt sich mit wenig Aufwand, wo derzeit die bestmöglichen Angebote zur Verfügung stehen. Besonders nützlich sind Vergleichsseiten, die Preisänderungen möglichst schnell an ihre Nutzer weitergeben und zudem Zusatzkosten wie Versandpauschalen nicht unerwähnt lassen. Der Vorteil dieser Option liegt darin, sich einen Besuch der einzelnen Händler zu sparen und dadurch mit nur wenigen Klicks Zeit und Geld einzusparen.
Rabattaktionen sind nicht uneingeschränkt empfehlenswert
Für den Anstieg der Einkäufe greifen zahlreiche Onlinehändler zu Rabattaktionen. Oftmals benötigt es einen bestimmten Einkaufswert, um einen Rabatt oder auch ein Gratis-Produkt zu erhalten. Obwohl diese Aktionen auf den ersten Blick eine Ersparnis mit sich bringen, verleiten die Rabatte ebenfalls dazu, mehr auszugeben, als zunächst geplant war. Um die Rabatte in einen wahren finanziellen Vorteil zu verwandeln, ist es hilfreich, sich vorher vor Augen zu führen, welche Artikel im Warenkorb tatsächlich vorab auf der Einkaufsliste standen. Anstelle von zahlreichen Spontan-Käufen, um den geforderten Betrag zu erreichen, lohnt es sich mehr, für später geplante Einkäufe, wie etwa für Weihnachten oder Geburtstagsgeschenke, vorzuziehen.
Online-Outlets sind ein Paradies für Schnäppchenjäger
Der Besuch in einem Outletgeschäft erfordert es nicht zwangsläufig, einen langen Anfahrtsweg auf sich zu nehmen. Zahlreiche Geschäfte sind inzwischen dazu übergegangen, die günstigere Ware ebenfalls über das Internet zum Kauf anzubieten. Je nach Geschäftsidee befinden sich die Angebote ganz klassisch im Sale auf der eigenen Website. Andere Händler separieren beide Sortimente durch die Gründung eines zweiten Shops oder durch die Umbenennung von Sale in andere Namen, die das Image der Marke nicht sofort mit grösseren Preisnachlässen in Verbindung bringen.
Der Vorteil von Online-Outlets liegt darin, dass es sich in der Regel um Neuware handelt. Das Outlet ersetzt insofern die regulären Schluss- und Lagerverkäufe und dient dazu, Platz für neu eintreffende Waren zu schaffen.
B-Ware ist mit hohen Rabatten verbunden
Ein weiterer Trend zum Sparen zeichnet sich durch den gestiegenen Anteil an B-Ware ab. Unter diesen Begriff fallen in den letzten Jahren sowohl Produkte mit kleinen Schönheitsmakeln als auch Waren, die als Retour im Lager eintreffen. In beiden Fällen nutzen die Händler hohe Rabatte, um einen Käufer für diese Produkte zu finden. Um das Risiko eines defekten Artikels einzudämmen, empfiehlt es sich, langjährige Händler zu bevorzugen. Diese Anbieter machen sich zudem die grösste Mühe, um den Zustand der Ware klar zu kennzeichnen. Auf diese Weise wissen die Käufer exakt, welche Minuspunkte mit dem Vorteil der Preisersparnis einhergehen.
Generalüberholte Ware eröffnet den Weg zu günstiger Elektronik
Im Bereich Technik und Elektronik sind günstige Angebote meist relativ zeitnah vergriffen. Anders verhält es sich bei generalüberholter Ware. Diese Angebote erlauben es, sich zuerst einen Überblick über das Angebot zu verschaffen und erst danach eine Kaufentscheidung zu treffen. Generalüberholt bedeutet bei diesen Produkten, dass es sich um Secondhand-Ware handelt. Smartphones, Laptops und Spielekonsolen werden von den Händlern im gebrauchten Zustand angekauft und im Anschluss wieder in einen neuwertigen Zustand versetzt. Basierend auf diesen Arbeiten bieten seriöse Händler eigene Garantieleistungen an, wodurch sich das Risiko für die Käufer nochmals reduziert.
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