Modernes Zeitmanagement: Tipps für ein Plus an Produktivität
Das Gefühl, ständig unter Zeitdruck zu stehen, ist ein unsichtbarer Begleiter im Leben zahlreicher Frauen. Die wachsende Anzahl an Anforderungen erschwert es, alle täglichen Aufgaben zur vollständigen Zufriedenheit zu erledigen. An diesem Punkt entsteht die Basis für Gefühle der Unzulänglichkeit und Überforderung. Ein Ausweg aus diesem täglichen Stress bietet ein durchdachtes Zeitmanagement. In diesem Blog stellen wir fünf Tipps vor, die im Alltag den Weg zu einer verbesserten Produktivität ebnen.
1. Prioritäten setzen
Die Erwartung anderer Personen an die eigene Produktivität ist oftmals mit Zeitdruck verbunden. Der Chef will neue Projekte möglichst gestern fertiggestellt wissen, Freundinnen benötigen genau jetzt ein offenes Ohr für ihre Beziehungsprobleme, oder der Partner erwartet ein Drei-Gänge-Menü für die unangekündigte Einladung der Schwiegereltern zum Abendessen.
Grenzen zu setzen, beginnt mit dem Entwickeln einer Liste an Prioritäten. Dazu gehören zunächst alle Aufgaben, die keinen Aufschub dulden. Am Arbeitsplatz liegt die Priorität im eigenen Aufgabenbereich. War es bisher üblich, Kollegen permanent aus der eigens verursachten Misere zu helfen, reduziert die Festlegung neuer Prioritäten die von aussen entstehenden Stressfaktoren.
Eine vergleichbare Priorisierung von Aufgaben ist für das Privatleben anwendbar. Sind die sozialen Batterien nicht aufgeladen oder ist einfach keine Lust vorhanden, sich mit den Problemen der Familie oder des Freundeskreises auseinanderzusetzen, darf das eigene Wohlbefinden ohne schlechtes Gewissen den ersten Platz der Prioritätenliste einnehmen.
2. Ablenkungen reduzieren
Spätestens seit Smartphones mit Zugang zum Internet immer griffbereit in der Nähe liegen, ist es so einfach wie noch nie, sich Ablenkung von wichtigeren Aufgaben zu verschaffen. Diese Verzögerungstaktik mindert die Konzentrationsfähigkeit und führt dazu, dass sich Aufgaben scheinbar endlos in die Länge ziehen. Eine der ersten Schritte auf dem Weg zu einem effizienteren Zeitmanagement liegt darin, die vorhandenen Ablenkungen zu reduzieren. Dies umfasst unter anderem:
Handy: Das Handy nicht im Blickfeld aufbewahren, um nicht auf jede eingehende Nachricht zu reagieren.
Hintergrundgeräusche: Podcasts durch Musik ersetzen. Die gesprochenen Inhalte lenken leichter ab und entziehen den eigentlichen Aufgaben die benötigte Aufmerksamkeit.
Auszeiten: Pausen mit einem Zeitlimit belegen. Pausen sind der Konzentration förderlich, solange die kurze Auszeit nicht als Mittel zum Aufschieben von lästigen Pflichten genutzt wird.
3. Den Fokus auf einzelne Aufgaben legen
Frauen gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als die Meisterinnen des Multitaskings. Häufig steckt dahinter keine Meisterleistung, sondern das schlichte Erfordernis, mehrere Aufgaben zur gleichen Zeit zu erledigen. Fördern die Zeiträume des Tages, an denen typischerweise das Multitasking-Talent gefragt ist, einen Anstieg des Stresslevels, ist es an der Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen. Aufgaben nacheinander zu erledigen, ist weniger hektisch und oftmals mit einem nahezu identischen Zeitaufwand verbunden.
4. Den Überblick behalten
Kaum etwas ist demotivierender als zu realisieren, dass eine oder mehrere wichtige Aufgaben des Tages unerledigt geblieben sind. Als Unterstützung des neuen Zeitmanagements bietet es sich an, Zeitpläne zu erstellen. Das reicht von Kalendern bis zu digitalen Apps, die an alle wichtigen Termine und Aufgaben des Tages erinnern.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass sich die schriftliche Erfassung der Tagesaufgaben hervorragend mit der bereits erstellten Prioritätenliste abgleichen lässt. Entstehen Zeiträume, in denen zu viele Aufgaben aufeinandertreffen, genügt ein Blick auf den Kalender oder die App, um weniger wichtige Aufgaben einem neuen Zeitfenster zuzuordnen.
5. Motivationshilfen in den Alltag einbauen
Pausen sind nicht die einzigen Belohnungen, die in einem modernen Zeitmanagement vorgesehen sind. Um die Motivation nicht zu verlieren, dürfen kleine Anreize im Alltag nicht fehlen. Dazu kann es gehören, nach dem Ende des Arbeitstages einen Spaziergang zu unternehmen oder zum Ausgleich des Alltags als Partnerin und Mutter feste Termine für Treffen mit den besten Freundinnen zu reservieren.
Nicht jede Sekunde des Tages muss so produktiv wie möglich verbracht werden. Sich zu entspannen und dem Körper eine Ruhepause zu gönnen, ist für die Aufrechterhaltung der Produktivität im Alltag ein ebenso entscheidender Bestandteil als eine ausgewogene Ernährung oder ein erholsamer Schlaf.
Bildquelle: Svitlana / unsplash.com








