6 Stimmungsaufheller aus der Natur
Die menschliche Psyche reagiert auf die zunehmende Dunkelheit am Morgen und Abend. Im Herbst und Winter haben daher deutlich mehr Frauen mit Stimmungstiefs oder einer generellen Antriebslosigkeit zu kämpfen. Der Ausweg aus diesem Herbstblues liegt nicht automatisch in der Einnahme von Medikamenten. Die Natur bringt gleich 6 Pflanzen hervor, die sich ebenfalls als natürlicher Stimmungsaufheller eignen. Der folgende Blog zeigt, welche Wirkungen diese Pflanzen besitzen.
1. Lavendel
Lavendelblüten sind in der Naturheilkunde für ihre beruhigende Wirkung bekannt. Die aus den Blüten gewonnenen ätherischen Öle fördern die Bildung von Serotonin, welches als Botenstoff eine positive Wirkung auf die Stimmung ebenso wie auf die Schlafqualität oder die Verdauung ausübt.
Die Einnahme von Lavendel erfolgt entweder als flüssiges Öl oder in Form von Kapseln oder Tabletten. Wer Tees bevorzugt, kann ebenfalls getrocknete Lavendelblüten aufkochen und täglich eine Tasse warmen Lavendeltee zu sich nehmen. Wichtig ist es hierbei, darauf zu achten, dass es sich um die Blüten des Echten Lavendels (Lavandula augustifolia) handelt, da andere Arten eventuell nicht die gewünschten Wirkungen aufweisen.
2. Melisse
Melisse leistet einen natürlichen Beitrag zur Entspannung des menschlichen Nervensystems. Die Pflanze erleichtert die Regulierung der Gamma-Aminobuttersäure, eines Botenstoffes, der im zentralen Nervensystem eine Schutzfunktion für die Überlastung von Nervenzellen darstellt. Diese Überlastung führt sowohl zu Stimmungsschwankungen mit depressiven Episoden als auch zu innerer Unruhe.
Erhält sind natürliche Präparate entweder als Einzelwirkstoff oder in Verbindung mit anderen natürlichen Stimmungsaufhellern, um die Wirkung gegenseitig zu verstärken. Alternativ bietet es sich an, frische Blätter der Zitronenmelisse zu verwenden und zu einem Tee zuzubereiten.
3. Johanniskraut
Johanniskraut ist eine der bekanntesten Heilpflanzen aus der Natur, um dem Herbstblues zu entkommen. Inhaltsstoffe wie Hyperforin verbessern die Stimmung und sind für die Behandlung leichter bis mittlerer depressiver Stimmungsschwankungen geeignet. In Kombination mit den zusätzlich enthaltenen Flavonoiden weist Johanniskraut ebenfalls antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften auf.
Aufgrund der seit Jahrzehnten andauernden Beliebtheit von Johanniskraut, ist die Auswahl an Präparaten relativ umfangreich. Zur Einnahme geeignet sind Tabletten, Kapseln und ätherische Öle. Wichtig ist es, während des Kaufs darauf zu achten, dass es sich um ein Produkt für den Verzehr handelt und nicht um ein flüssiges Präparat zum Einreiben der Haut.
4. Passionsblume
Eine weitere Heilpflanze aus dem Arzneischrank der Natur ist die Passionsblume. Die Blüten werden unter anderem zum Überwinden von Stress und Angstzuständen eingesetzt. In diesem Rahmen ist die Passionsblume dafür bekannt, dem Gefühl innerer Unruhe entgegenzuwirken und als positiver Nebeneffekt die Stimmung zu verbessern.
Die Einnahme erfolgt vielfach entweder als Kapseln oder in Form von Tees. Die Tees enthalten neben Passionsblume häufig weitere Inhaltsstoffe, um einen natürlichen Wirkstoffkomplex zu bilden. Dazu gehören insbesondere Hopfen und Baldrian, die im Herbst und Winter zur Milderung des Herbstblues beitragen.
5. Baldrian
Baldrian ist nicht nur in Verbindung mit anderen Pflanzen zur Verbesserung des Gemüts im Herbst und Winter geeignet. Die Wirkung bezieht sich vorwiegend auf Gefühle von Angst und innerer Unruhe. Die förderlichen Inhaltsstoffe wirken direkt auf das Nervensystem des Körpers und helfen dadurch unter anderem dabei, die Muskeln zu entkrampfen. Diese geringere körperliche Anspannung verhilft ebenfalls zu einer verkürzten Einschlafphase und einem erholsameren Schlaf.
Baldrian ist als Tee, in Kapseln oder als Tropfen für die orale Einnahme erhältlich. Tropfen haben den Vorteil, binnen weniger Augenblicke für die Einnahme verfügbar zu sein. Die handlichen Verpackungen erlauben es, die Baldrian-Präparate ebenfalls unterwegs jederzeit griffbereit zu haben.
6. Safran
Safran ist nicht nur aufgrund der leuchtend gelben Farbe zur Aufhellung des Gemütszustands geeignet. Diese Pflanze aus der Gattung der Krokusse besitzt die Eigenschaft, eine Regulierung des Stresshormons Cortisol herbeizuführen. Senkt sich der Stresspegel des Körpers, tritt oftmals zeitgleich eine Verbesserung der Stimmung ein. Zur Verstärkung einer positiven Stimmung trägt darüber hinaus die Bildung des Glückshormons Dopamin bei. Der erhöhte Dopamingehalt ist ebenfalls auf die Inhaltsstoffe des Safrans zurückzuführen.
Die Einnahme von Safran kann sowohl über Nahrungsergänzungsmittel als auch über die regulären Mahlzeiten erfolgen. Als Gewürz ist Safran entweder als Fäden oder gemahlen erhältlich.
Bildquelle: rocknwool / unsplash.com








